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Mesmerismus, Hypnogene Zonen, DK-Verfahren

Zähneknirschen – Bruxismus

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Hypnose -Therapiestrategien bei Zähneknirschen (Bruxismus)

Zähneknirschen

Man kann davon ausgehen, dass ca. 90 % aller “Knirscher“ aus seelischen Gründen ungewollt Ihre Zähne ruinieren.
Es kann sich um vorübergehende Phasen handeln (momentaner Stress) aber auch chronisches Verhalten sein (ungelöste seelische Konflikte). Das Zähneknirschen bei Kindern kann durchaus normal sein, deshalb in jedem Fall mit einem guten Zahnarzt zusammen arbeiten!

Zähneknirschen auf Grund ungelöster seelischer Konflikte, Stress oder anderen seelischen Ursachen.

Hier bietet sich das DK-Verfahren an. Mit folgender Einstiegsfrage: „Welche Situation benötigen wir jetzt, damit Sie sich von dem Zähneknirschen lösen können?“
So oder sinngemäß kann die Frage zum Einstiegt lauten. Wir gehen wie immer im DK-Verfahren davon aus, dass das Unbewusste des Klienten genau weiß, was, wann und wie es geschehen muss um den gesunden (harmonischen) Zustand wieder herzustellen.
Wichtig ist, für die Sitzung genügend Zeit einzuplanen und sich vom Unbewussten des Klienten führen zu lassen. Dann stehen die Chancen sehr gut, dass Sie das Problem in nur einer Sitzung lösen.

DK- Sitzungen sind eine besondere Form der Hypnose, sie werden ohne die üblichen Hypnoseinduktionen durchgeführt. Eine notwendige Trance stellt sich von selbst ein und reguliert sich auch selbst.

Vorteile:

  • Enorme Zeitersparnis (Kostenersparnis für den Klienten)
  • Sie brauchen sich als Therapeut nicht mit negativen Hypnose – Vorurteilen auseinander zu setzen.
  • Der Klient wird nicht unnötig unter Druck gesetzt (Entspannen, loslassen etc.)
  • Der Klient wird nicht manipuliert.
  • Es funktioniert auch bei sogenannten hypnoseresistenten Klienten.

Falls das DK- Verfahren neu für Sie ist finden Sie eine ausführliche Beschreibung unter: http://www.trauma-abc.de/

Als Therapeut beschränken Sie sich darauf, sinnes-spezifische Detailfragen zu stellen, sowie die Richtung (das Thema) im Mittelpunkt der Sitzung zu platzieren. Gerade wenn es sich um unangenehme, schmerzhafte Themen handelt, neigen die Klienten dazu abzuschweifen. Durch kurze, knappe Fragen („…und was hat das mit unserem Thema zu tun?“) halten Sie den Klienten auf Kurs.

Nach den üblichen Erinnerungs-, Auflösungs- und Harmonisierungs- Phasen ist beim Zähneknirschen oftmals ein entkoppeln der Gewohnheit notwendig. Das heißt, auch wenn die seelische Ursache beseitigt ist, kann das Zähneknirschen sich als Gewohnheit verselbständigt haben.

Entkoppeln der Gewohnheit

Ohne die Sitzung zu beenden nutzen Sie die Trance um die Gewohnheit wie folgt zu entkoppeln. Schicken Sie den Klienten in eine typische Knirsch-Situation, hierbei spielt es keine Rolle, ob es sich um nächtliches knirschen handelt oder knirschen im Wachzustand.

„Geh nun in die Situation, in der Dein Unterkiefer sich gegen den Oberkiefer presst und das knirschen seinen Anfang nimmt.“

Führen Sie den Klienten mit entsprechenden Anweisungen an den Punkt, an dem der Unterkiefer zu pressen beginnt. Noch bevor der Unterkiefer Druck aufbaut suggerieren Sie eine totale Entspannung des Unterkiefers.

„Achte nun darauf, wie die Zähne sich berühren und der Unterkiefer versucht Druck aufzubauen ….. und immer wenn Dein Unterkiefer auf diese Weise versucht unnötig Druck aufzubauen, kommt es zu einer vollkommenen, angenehmen Entspannung der Kiefermuskulatur. Irgendetwas in Dir sorgt jetzt dafür, dass Dein Unterkiefer zur vollkommenen Harmonie zurück kehrt.“

Wiederholen Sie den letzten Vorgang mehrmals, bis Sie sehen, dass der Unterkiefer automatisch entspannt, sobald die Zähne sich berühren. Achten Sie auf die richtige Wortwahl, suggerieren Sie zum Beispiel nie

„immer wenn Deine Zähne sich berühren, entspannt sich Dein Unterkiefer automatisch.“

Dies könnte bei sensiblen Personen fatale Folgen haben (Kau-Störungen).

Zwischenmenschliche Konflikte

Sollte sich während der Sitzung herausstellen, dass sich das Zähneknirschen auf Grund aktueller zwischenmenschlicher Konflikte einstellt, erarbeiten Sie (ohne die Sitzung zu unterbrechen) geeignete Verhaltensstrategien.

„Wie könnte Dein Verhalten in dieser Situation aussehen, damit Du nicht die Zähne zusammenbeißen musst und Dein Unterkiefer völlig entspannt bleibt?“

Spielen Sie verschiedene Varianten (die vom Klienten kommen müssen) durch. Achten Sie dabei auf seine Physiologie. Unterstützen Sie den Klienten dabei, das optimale Verhalten zu kreieren.

„Was muss noch geschehen? Da gibt es möglicherweise noch etwas ganz wichtiges, was Du tun (fühlen oder denken) musst.“

Wenn der Klient seine optimale Verhaltensweise gefunden hat, wird diese an die Problemsituation gekoppelt. Das heißt die Anfangsanzeichen der Problemsituation wird zum Auslöser des neuen Verhaltensmuster.

„Du siehst (hörst) XY und Dein Unterkiefer entspannt sich vollkommen, während Du ….(hier das neue Verhalten beschreiben).“

Wiederholen Sie diesen Prozess einige Male. Beachten Sie!
Die Ursachen für zwischenmenschliche Konflikte können auf unangemessene, unangebrachte Verhaltensweisen eines Mitmenschen (Arbeitskollegen, Schwiegermutter 😉 ) beruhen, dann ist das soeben beschriebene Verfahren geeignet.
Ebenso kann es aber auch an dem Verhalten, der Einstellung des Klienten liegen. Der Klient reagiert auf bestimmte Situationen, Menschen etc. „allergisch.“ In diesem Fall sollte die Ursache mit Hilfe des DK- Verfahren aufgelöst werden.

Für alle anderen Ursachen des Zähneknirschen lohnt es sich auf jeden Fall zusätzlich zur zahnärztlichen Behandlung, die Gewohnheit (wie beschrieben) zu entkoppeln.

Tipp: Sprechen Sie mit Zahnärzten in Ihrer Nähe, gute Zahnärzte sind immer an einer konstruktiven Zusammenarbeit interessiert.

Hier gibt es eine kostenlose Anleitung zum DK Verfahren.

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Hinterlassen Sie doch einen Kommentar.

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