Hypnose lernen

Mesmerismus, Hypnogene Zonen, DK-Verfahren

Selbstheilungstrancen erste Erfahrungen Maria-1

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Hallo Friedbert, hallo Angelika,

ich habe ein paar Tage Versuche hinter mir und will mal berichten, da ich ganz begeistert bin.

Ich habe darüber nachgedacht, wie für mich im Selbstversuch die Einleitung sein kann. Nur daliegen und abwarten, dass ich in die Trance „rutsche“, schien mir nicht der Methode entsprechend. Ich habe mir den Ablauf also so entworfen, dass ich eine Fallinduktion dabei habe und die Punkte selber drücke (vor dem Fallen). Mit der linken Hand drücke ich leicht die Thymusdrüse, bis ich innerlich einen leichten Druck fühlen kann, den Gegenpunkt dazu halte ich mit der rechten Hand auf dem Rücken, so dass ich quasi die Thymusdrüse zwischen beiden Händen (Fingerspritzen) habe. Ich bin allerdings noch nicht sicher, ob ich die Hand auf dem Rücken wirklich benötige.

Ich fixiere dann mit den Augen unendlich und „nach innen“. Es kommt dann nach wenigen Sekunden ein „Sog“ vom dritten Auge nach innen. In dem Moment entscheide ich nur noch „Jetzt!“ und lasse mich nach hinten fallen. Ich mache die Übung sitzend, am besten (sichersten) geht es im Bett. Meine beste Übungszeit ist morgens nach dem Aufwachen, weil ich da Zeit und Ruhe habe.

Inzwischen bin ich der Ansicht, dass der Gedanke „Bin ich eigentlich in Trance? Es ist ja alles ganz normal….“ der Punkt ist, an dem man nicht mehr wach ist. Diese Aussage wurde ja in HH viel berichtet, ich selber denke es auch jedesmal und weiß aber eigentlich, dass ich da schon „weg“ bin und es mich viel Überwindung kosten würde, die Augen aufzumachen. Mich erinnert dieser Satz, den alle so oft sagen, an die Aussage von Patienten oder Patientenbesitzern, wenn man als Homöopath nach dem Verlauf nach Eingabe der homöopathischen Mittel fragt. Dann wird in der Regel von bestimmten (zweifenlnden) Leuten auch einheitlich der identische Wortlaut geantwortet: „Ich weiß ja nicht, ob das wirklich die Mittel waren, aber….“. Dann weiß man als Homöopath, dass die Mittel anschlagen, der Mensch nur noch den letzten Rest vertraute Rationalität zusammenkratzt, um nicht den Halt zu verlieren. Und es erinnert mich an den Punkt bei einer Geburt, den jede Mutter (und jede Hebamme) kennt. Egal wie lange eine Geburt dauert, kommt irgendwann der Punkt, an dem die meisten Gebärenden sagen: „Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr !“ und am liebsten abbrechen wollen. Dieser Punkt ist so eine Art Wendepunkt, Krise (im Positiven), denn danach kommt in der Regel die Austreibung des Kindes.

Daran erinnern mich eben die Wahrnehmung und die Aussage, dass „nichts passiert“, denn es macht ja keiner die Augen auf, sondern alle bleiben drin im Prozess.

Was mir bei meinen morgendlichen Übungen am meisten auffällt, ist, dass ich danach keine Muskelschmerzen habe und vollkommen wach bin. Ich bin ein schlechter Aufsteher, werde morgens schlecht wach und wenn ich dann aus dem Bett steige, tun mir, vor allem im Winter, die Muskeln weh. Wenn ich die Heiltrance gemacht habe, fühle ich mich munter, kraftvoll, total beweglich, schmerzfrei und größer, gestreckt irgendwie. Ich habe dann gute Laune (morgens! 😀 ) und bin voller Tatendrang.

Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie die Hunde darauf reagieren. Aber dass sie reagieren, steht fest. Einmal hat es einen meiner Hunde völlig nervös gemacht und er hat versucht mich aufzuwecken und zum Aufstehen zu bewegen. Der andere Hund hat sich aber schon mehrmals an mich geschmissen,wenn ich da liege und steigt mit ein 🙂 Mal sehen, was davon Alltag war und was davon mit der Zeit ein Muster ergibt.

Die Trancen liefen sehr unterschiedlich ab. Wie auch in HH ist mein linker Arm am aktivsten und am „wichtigsten“, aber mittlerweile breitet sich das Gefühl auch auf den anderen Arm und den Oberkörper aus mit unkontrollierten Muskelzuckungen (die lockern?) Die „Reisefähigkeit“ ist erleichtert :-), aber ich versuche, nicht wegzugehen, könnte aber sehr leicht astral reisen, wenn ich wollte.

In Hamburg war es auch so (das wollte ich da aber nicht so erzählen, um niemanden zu erschrecken 😉 ), dass sich als erstes als ich nach dem Fall da lag, „meine Leute“, aus der anderen Ebene zeigten und sich wunderten, dass ich plötzlich „da“ bin. Schnell verstanden sie aber, dass ich etwas anderes vorhabe, als sie zu besuchen. Ich habe die letzten Tage noch nicht mit ihnen darüber gesprochen. Sollte ich mal machen.

Die letzten Tage war es sehr unterschiedlich was passierte, was ich sah und worin ich mich bewegte. In der Regel unspektakulär, aber sehr angenehm. Mir fällt auf, dass ich mich nicht an die Sekunden erinnere, nachdem ich „Jetzt!“ gedacht habe. Obwohl ich es mir ein paarmal vorgenommen habe, habe ich keine Erinnerung an meinen Aufprall auf´s Kopfkissen und an die „Flugphase“. Die Augen schließen sich von selbst. Nach den ersten unspektakulär scheinenden Tagen, an denen ich nach etwa 20 Minuten von selbst „wiederkam“, war es heute anders. Ich hatte wieder mit dem Ablauf wie vorher gerechnet, aber ich hatte eine Bilderflut und fand mich in verschiedenen Szenen wieder. Unter anderem stand ich auf einem Deich (oder flog darüber) und sah, wie das Wasser die Deichkrone überschritt und über den Deich ins Land lief. Vielleicht deshalb, weil ein enormer Sturm heute morgen vor meinem Schlafzimmerfenster tobte? War jedenfalls ein tolles Naturschauspiel und es hinterließ ein sehr geborgenes Gefühl, Heimat. Und so, als würde ICH machen, dass das Wasser darüber läuft.

Ich beobachte insgesamt (währenddessen) so eine seltsame Mischung aus ganz vielen Gedanken, die auch meine sind, aber gleichzeitig habe ich das Gefühl, mein Kopf ist vollkommen leer und ruhig. Das kann ich noch nicht einordnen.

Heute wurde ich ein wenig unruhig, denn ich bemerkte, dass nach der üblichen Zeit das Ende nicht von selbst kam. Ich ließ mich zunächst drauf ein, wurde dann aber unruhig, weil ich zur Arbeit mußte. Und da war wieder der Punkt, an dem man eigentlich ganz leicht die Augen öffnen könnte oder zu können glaubt, aber es nicht tut, weil einen irgendwas festhält. Es erinnert mich an das Erwachen aus einer Narkose, wo man schon alles hört und schon wieder denken kann, aber noch keine Kontrolle über irgendwas hat. Und es erinnert mich an meine Begegnungen mit dem Sterben, wenn die andere Seite lockt und einen festhält und es sich einfach gut anfühlt. Die Entscheidungsinstanz ist vom Körper getrennt.

Insgesamt bin ich begeistert von den letzten Tagen. Ich bin regelmäßig jeden Tag dran, obwohl es mir leicht mal an täglichen Disziplinen mangelt. Dies hat mich aber „am Haken“ 🙂 Ich profitiere davon, fühle mich gestärkt und (wieder)vervollständigt. Ich habe mal damit experimentiert, Tierkräfte auf Flüssigkeiten zu übertragen, um sie sich zugänglich zu machen. Der Adler hat z.B. meiner Erfahrung nach die Eigenschaft, alle versprengten Anteile von einem im Universum zu orten und einem zurückzuführen. Ich habe eine zeitlang eng mit einem Adler zusammengelebt und dieses Gefühl ist ganz überwältgend, wenn man merkt, was der Adler mit einem macht, um heil zu werden. Die Erfahrung aus der Heiltrance erinnert mich sehr daran.

Ich habe es jetzt mal so heruntergeschrieben, ohne literarischen Anspruch. Weil ich davon berichten wollte und du, Friedbert, gesagt hattest, dass wir gern schreiben sollen von unseren Erfahrungen. Und ich bin ja auch froh, das teilen zu können.

Dies also für´s Erste. Fortsetzung folgt. 🙂

Liebe Grüße  Maria

Ausbildung Hypnogene Zonen & Selbstheilungtrancen

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