Hypnose lernen

Mesmerismus, Hypnogene Zonen, DK-Verfahren

Hypnose – Heilung in der Vergangenheit

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Mit Hypnose in der Vergangenheit heilen

Hypnosetherapeuten machen oft die Erfahrung, dass sich nach einer intensiven Reinkarnationstherapie die Sehschärfe Ihrer Klienten drastisch zum positiven ändert. Grund dafür ist die Auflösung einschränkender Glaubensmuster wie zum Beispiel dass man etwas nicht sehen kann, darf oder will.  Aber auch im aktuellen Leben gibt es viele Prägungen und Programmierungen die zu einer Beeinträchtigung der Sehkraft führen können. Von der Modellierung Brillen tragender Eltern bis hin zu Zukunftsängsten (Kurzsichtigkeit) gibt es eine ganze Palette von möglichen Ursachen. Wird die Ursache während der Regression gelöst, harmonisiert sich in der Regel auch die Sehschärfe.

Eine andere sehr vielversprechende Möglichkeit wird von John Grinder und Richard Bandler beschrieben. Sie führten eine Person mittels Hypnose in ein Alter zurück, in dem sie noch die volle Sehfähigkeit hatte und ließen sie dann mit dieser Sehfähigkeit in die Gegenwart zurückkommen. Unsere eigenen Erfahrungen haben bestätigt, dass dies funktioniert, wenn auch nicht in allen Fällen. Dieses Vorgehen sollte man auf jeden Fall mit entsprechenden Prozessinstruktionen zur Auflösung eventuell verborgener seelischer Konflikte unterstützen.

Das gleiche Verfahren lohnt sich auch bei anderen Erkrankungen zusätzlich zur schulmedizinischen Behandlung anzuwenden. Von Menschen mit multiplen Persönlichkeiten weiß man zum Beispiel, dass je nach Dominanz der einzelnen Persönlichkeiten unterschiedliche Krankheitsbilder zum Vorscheinen kommen können. So kann es vorkommen, dass bei einer Persönlichkeit Diabetes und die dazugehörige Insulinabhängigkeit vorhanden ist und diese dann beim Wechsel zur anderen Persönlichkeit vollständig verschwindet. Dies zeigt sehr deutlich den Einfluss der Psyche auf den Körper. Selbst Wundheilungsprozesse sind auf diese Weise positiv zu beeinflussen.

Die nun folgenden Vorgehensweisen sollte nur nach vorheriger Absprache mit dem behandelnden Arzt durchgeführt werden. Es handelt sich hierbei nicht um analytische sondern um rein suggestive  Verfahren. Aus diesem Grund sollten Sie auch einen möglichst tiefen Trancezustand anstreben.

Sehschärfe
Führen Sie den Klienten in ein Alter zurück, in dem die Sehschärfe noch optimal war. Nehmen Sie sich genügend Zeit damit Ihr Klient sich vollständig in das entsprechende Alter einfühlen kann. Wählen Sie in jedem Fall ein angenehmes Erlebnis.

„Geh zurück zu einem schönen Tag in Deiner Kindheit, ein Tag an dem Du Dich sehr wohl gefühlt hast…. jetzt…. was nimmst Du wahr?“

Folgen Sie eine Weile den Schilderungen des Klienten.  Dann stellen Sie vorwiegend visuelle Orientierungsfragen. Sobald der Klient vollkommen assoziiert im Geschehen ist, gehen Sie immer mehr ins Detail indem Sie sich verschiedene Gegenstände, Situationen etc. beschreiben lassen.

„Was siehst Du da noch alles? Schau mal genau hin, da ist noch etwas kleineres zu erkennen, was ist es?“ 

Fordern Sie auf diese Weise die Weit- und Kurzsicht des Klienten. Achten Sie auf die nonverbalen Signale, je motivierter und begeisterter Ihr Klient bei der Sache ist, umso besser werden die Ergebnisse sein. Machen Sie darauf aufmerksam, wie fantastisch es ist, die Welt mit den Augen wahr zu nehmen.

„Wie viele Dinge gibt es die auf den ersten Blick nichts besonderes zu sein scheinen, doch wenn man genau hinschaut, zeigt sich immer etwas faszinierendes, etwas geheimnisvolles, etwas aufregendes….“ 

Dann holen Sie Ihren Klienten zurück in die Gegenwart.

„Und wenn Du Dich gleich löst aus dieser Situation und zurück kehrst ins Hier und Jetzt, bringst Du all das gute Sehen mit hierher in die Gegenwart. Du kehrst zurück mit Deiner optimalen Sehkraft und es ist ganz einfach für Dich, denn irgendetwas in Dir weiß, was und wie es geschehen muss. Und vielleicht gibt es da noch etwas zu regeln, etwas zu klären, etwas von dem du nichts weißt und auch das geschieht auf eine Art und Weise wie es gut ist für Dich so, dass du auch in Zukunft alles klar und deutlich sehen kannst. Nun löse Dich aus der Situation und bring all die Freude, all das gute Sehen. Deine optimale Sehkraft mit hierher ins Hier und Jetzt.“ 

Nun wecken Sie Ihren Klienten wie üblich. Was zu beachten ist:

  • Nur angenehme und schöne Erlebnisse ansteuern
  • Nach einer gewissen Anlaufphase vorwiegend visuelle Fragen stellen
  • Die Weit- und Kurzsicht beanspruchen
  • Begeisterung für das (Detail) Sehen wecken
  • Prozessinstruktionen zur unbewussten Verarbeitung geben

Suggestionen zum mitbringen der optimalen Sehkraft geben

Bei vielen Menschen sind die Augen organisch gesund und das eingeschränkte Sehen ist rein psychisch bedingt. In solchen Fällen können Sie mit einer sofortigen Verbesserung rechnen. Verzichten Sie darauf die Wirksamkeit zu testen, das könnte als implizite Gegensuggestion wirken. Ihr Klient wird Ihnen von selbst entsprechende Rückmeldung geben.
Achten Sie auf die korrekte eindeutige Formulierung Ihrer Suggestionen.  Zum Beispiel sollte man nicht suggerieren „kehren Sie mit Ihren Kinderaugen zurück“ oder „Sie sehen jetzt alles mit Ihren Kinderaugen etc.“ Dies könnte dazu führen, dass Ihr Klient zu einer „kindlichen Wahrnehmung“ zurückkehrt.
Unter Umständen kann es zu einer Re- Stimulierung eines zu Grunde liegenden Traumas kommen. In diesem Fall arbeiten Sie nach den Methoden der regressiven Traumaauflösung (DK Verfahren) weiter.
Versuchen Sie nichts zu erzwingen, dadurch würden Sie nur neue Konflikte heraufbeschwören. Wenn eine erwünschte Reaktion ausbleibt, dann hat dies seine Gründe und es ist Ihre Aufgabe hier geeignete Lösungsmodelle anzubieten.

Andere organische Störungen    Nach dem oben beschriebenen Prinzip können Sie auch andere gesundheitliche Störungen behandeln.

  • Den Klienten in eine Zeit zurückführen als der Gesundheitszustand noch optimal war.
  • Diesen Zustand mit allen Sinnen intensiv erleben lassen.
  • Den Klienten mit gesunden Organen zurückkehren lassen.
  • Entsprechende Prozessinstruktionen zur Harmonisierung ungelöster seelischer Konflikte geben.
  • Passen Sie Ihre Vorgehensweise dem individuellen Krankheitsbild an.
  • Überlassen Sie es dem Unbewussten des Klienten wie eine Heilung geschehen soll.
  • Vorsicht bei allergischen Reaktionen.

Lebewesen reagieren immer auf optimale Weise. Auch wenn eine Reaktion sich als Krankheit äußert, steht dahinter ein Sinn. Sehr viele Störungen beruhen auf Mustern die in frühen Lebensphasen gebildet wurden. In der Regel dienten diese Muster immer dem Schutz und Überleben. Ein erwachsener Mensch verfügt jedoch über weitaus mehr Strategien als ein Kind.  Um diese stillen Ressourcen zu nutzen verwenden wir Prozessinstruktionen. Inhaltsfreie Instruktionen, die unbewusste Suchprozesse auslösen um alte Muster zu modifizieren, unbewusste Konflikte zu lösen und die natürliche Harmonie herstellen. Entsprechenden Prozessinstruktionen gewähren dem Klienten optimale Freiheit auf ureigenste Weise zu reagieren. Darüber hinaus bieten sie einen sicheren Schutz vor Therapiestress.

Weitere Möglichkeiten
Auch bei Themen die eine Verhaltensänderung erfordern wie zum Beispiel Übergewicht, Rauchen, Schüchternheit, mangelndes Urvertrauen, unter Umständen auch Lernblockaden etc. ist ein Versuch mit diesem Ansatz angebracht.  Immer nach dem Prinzip

  • Zurückkehren vor den Punkt X.
  • Die Vorteile besseren Verhaltens erleben lassen.
  • Ressourcen mobilisieren.
  • Mit neuen Verhaltensmustern in die Gegenwart kommen.

Hier finden Sie eine mp3 für Selbstversuche bitte mit Kopfhörer hören.

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