Hypnose lernen

Mesmerismus, Hypnogene Zonen, DK-Verfahren

Hypnogene Zonen, weitere Tipps

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Hypnogene Zonen

Hypnogene Zonen, Fragen und Antworten

In diesem Beitrag möchte ich die ersten Fragen zum Thema Hypnogene Zonen und Mesmerismus beantworten bzw. weitere Tipps zur erfolgreichen Anwendung geben. Weitere Tipps kommen regelmäßig über den Verteiler am Ende dieses Beitrages. Dort findet Ihr auch ein Video von Markus Götz, er hat es genau richtig gemacht, die Anleitung gelesen und in die Praxis umgesetzt.

Frage:

Für mich wäre interessant zu wissen: Sollte der Klient vorab ein Video sehen, wie diese Art der Trance aussieht? Thema Erwartungshaltung? Was kann ich tun, wenn der Klient trotz aller Vorab-Infos nicht auf diese Methode anspricht?

Antwort:

Das Video vorher kann hilfreich sein, ist aber keine Voraussetzung. Wichtig sind die energetischen Vorübungen/ Spielereien. Wenn Du mit einer Gruppe arbeitest sollte jeder jeden einmal berührt haben. Zum Beispiel einen Kreis bilden und die Vertrauensübung wie im Buch beschrieben im Kreis durchführen. Ein Teilnehmer steht in dem Kreis und lässt sich nach allen Seiten fallen, wird von den anderen aufgefangen, dann der nächste Teilnehmer in den Kreis usw… Möglichst viel Körperkontakt. Wenn Du mit einer Einzelperson arbeitest und diese anfangs nicht reagiert, dann durch leichte Berührungen zum schwanken bringen. Die meisten Leute reagieren schon nach kurzer Zeit ohne Berührung. Sag den Leuten sie haben die Chance sich bewusst schon von Anfang an in eine tiefe Trance fallen zu lassen. Sie sollen keine Sensationen erwarten sondern ihre Aufmerksamkeit auf Heilung ausrichten. Wenn nach max. 15 Minuten keine Anzeichen von Trance zu erkennen sind, dann abbrechen kurz Rückmeldung holen und gleich erneut starten. Damit macht der Klient auf jeden Fall die Erfahrung dass er von mal zu mal tiefer kommt. Für Dich selbst gilt, nach dem ersten Erfolgserlebnis geht es mit jedem mal besser aber das kennst Du ja sicher.

Frage:

Ich hätte gern eine nähere Beschreibung darüber, wie die Punkte stimuliert werden sollten. Die Finger leicht auflegen? Oder einige Zentimeter darüber in der Aura arbeiten? Kreisende Bewegungen mit mehr Druck, nach Intuition oder eine festgelegte Zeit oder…?

Antwort:

  • Die Zone am Scheitel wird mit kraulenden Fingerbewegungen stimuliert.
  • Die Zone zwischen den Augenbrauen (dritte Auge), mit Daumen oder Finger stimulieren. Zunächst nur leichten Druck, evtl. auch kreisende Bewegungen.
  • Die Wangen, durch auflegen der Handflächen oder auch streichende Bewegungen.
  • Die Punkte Anmian „Ruhiger Schlaf“ werden je mit einem Finger nur ganz sanft mit kreisenden Bewegungen stimuliert.
  • Die Zonen im Brust und Bauchbereich sind von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich zu stimulieren. Es kann von ganz sanft bis fest sein. Dies sind alles grobe Anhaltspunkte, letztendlich kommt es darauf an die Reaktionen des Klienten sehr genau zu beobachten und seiner eigenen Intuition zu vertrauen. Der einzige Punkt der immer nur ganz sanft stimuliert wird ist der Anmian „Ruhiger Schlaf.“

Frage:

Für welche „Störungen/Krankheiten“ ist diese Art der Hypnose geeignet? Gibt es Grenzen?

Antwort:

Einzige Kontraindikation besteht bei Epilepsie. Vorausgesetzt der Anwender hält sich genau an die Regeln und versucht nicht den Klienten mit Worten zu manipulieren.

Frage:

Bei meinen bisherigen Anwendungen der Selbstheilungstrancen hatte ich das Problem, dass die Klienten die Phase mit den Berührungen zwar sehr schön fanden, aber die Zeit danach (15 – 20 Min.), in der ich sie habe ruhig liegen lassen, als eher nicht so angenehm empfanden. Immer verbunden mit dem Gedanken: Wann ist es denn jetzt endlich zu Ende? Wann kann ich die Augen endlich wieder aufmachen?

Antwort:

Bei Einzelsitzungen ist wichtig dem Klienten seine volle Aufmerksamkeit zuzuwenden und das individuell richtige Maß an Stimulierung zu finden. Also nicht 5 Minuten Stimulieren und dann nichts mehr tun. Der Klient soll keine Sensationen erwarten.

Frage:
Irgendwie weiß ich nicht, wonach ich beurteilen kann, ob etwas läuft oder nicht. Beide Klienten waren total regungslos und ohne Mimik, teilweise mit Augenbewegungen unter den geschlossenen Lidern. Die Atmung mal flach, mal sehr tief. Zum Teil Rötungen an Gesicht und Hals, aber ansonsten kaum äußere Merkmale. Ich hatte auch die Anweisung gegeben, genau darauf zu achten, welche Gefühle meine Berührungen auslösen, oder an was Schönes zu denken. Trotzdem kam hinterher die Rückmeldung, dass doch wieder die Gedanken den Verstand beschäftigt haben.

Antwort:

…teilweise mit Augenbewegungen unter den geschlossenen Lidern. Die Atmung mal flach, mal sehr tief. Zum Teil Rötungen an Gesicht und Hals,

Das zeigt schon mal dass sie in Trance waren.

…ich hatte auch die Anweisung gegeben, genau darauf zu achten, welche Gefühle meine Berührungen auslösen, oder an was Schönes zu denken.

Und das war wahrscheinlich der Grund dafür, dass sie es nicht erkannt haben. Grundsätzlich ist gegen solche Anweisungen nichts einzuwenden. Wenn es zur Vorbereitungsphase gehört: „Nimm Dir einfach vor etwas sehr schönes zu erleben.“ Was Du auf keinen Fall sagen darfst ist „mach dies ODER jenes“

Als allgemeine Anweisung: „Beobachte einfach was meine Berührungen bewirken.“ Der Klient soll während der Sitzung nicht das Gefühl haben, er müsse etwas genau beobachten, er soll einfach passiver Zuschauer sein.

Das Buch zum Thema

Über eine Rezension bei Amazon und weitere Frage/Anregungen würde ich mich freuen 😉

Hier könnt Ihr Euch in den Verteiler Hypnogene Zonen und Mesmerismus eintragen.

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Ein Video Von Markus Götz

 

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